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BREAK THE LIMITS

wird unterstützt von der

FRANZ UND REGINE FRAUENHOFFER STIFTUNG

DIE HANDICAP-PROTAGONISTEN IM SELBSTPORTRAIT

(Kommentare von Claudia Köhler, DSC Arminia Bielefeld)

 

Von nun an möchten wir Euch auf dieser Seite nach und nach unsere Handicap-Sportler in kurzen Portraits vorstellen. Wir möchten der Billardwelt zeigen, was diese leisten, und anderen Handicaplern Mut machen.

 

Limit Breakers - Sonderausgabe

 

Heute möchten wir Euch Berta, die Elefantendame vorstellen. Bei einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit einem Löwen ist Berta unglücklich gestürzt und ist seitdem vorne rechts beinamputiert. Sie ist begeisterte Billardspielerin und wir sind glücklich, Euch mitteilen zu können, dass wir sie für unsere Handicap Billard Initiative engagieren konnten. Von nun an wird sie viel in dieser Sache unterwegs sein und am Ende ihrer Tour sucht sie ein neues Zuhause. Das kann sie bei Euch finden. Mehr dazu aber später. Jetzt erst einmal Bertas Steckbrief:

Name: Elefantendame Berta
Wohnhaft in: Tierpark Hagenbeck, zweites Gehege links
Alter: Das fragt man eine Dame aber nicht
Beruf: Elefantsein
Hobbies: Billard, Pinguine, Löwen schießen
Verein: PBSC Hagenbeck
Ich spiele Billard seit: 1947
So kam ich zum Billard: Hab in Afrika immer mit Stöcken Kokosnüsse nach Löwen geschossen
Was mich an Billard fasziniert: All diese verklemmten Spieler mit ihren Mikrorüsseln
Größte Erfolge: Zwei Löwen mit einer Nuss erlegt
Lebensmotto: Lieber ein Elefant mit drei Beinen, als Mensch mit Mikrorüssel
Ziele: Drei Löwen mit einer Nuss erlegen
Queue: Rüssel No. 1, made by Nature
Breakqueue: Stoßzahn 2.0
Anmerkungen: Amputation vorne rechts, weil so ein doofer Löwe die Nuss zurückgeschossen hat, ich gestürzt bin und mir eine nicht wieder zu reparierende Fraktur zugezogen habe

 

In Teil 1 unserer Reihe "Limit Breaker" möchten wir Euch heute Torsten vorstellen. Kampfname: Das Einbein. Seit seiner Beinamputation ist Torsten auf eine Prothese angewiesen, die ihm das Laufen und auch das Billardspielen ermöglicht. So ist für ihn das Spielen beschwerlicher als für Zweibeiner und am Ende eines langen Turniers kann es auch schon einmal weh tun. Doch Torsten lässt sich davon nicht abhalten und ist mit riesigem Enthusiasmus bei der Sache. Den Handicap-Sport hat er erst im letzten Jahr für sich entdeckt und gleich zwei dritte Plätze bei den hessischen und badem-württembergischen Landesmeisterschaften eingefahren. Neben dem eigenen Spielen engagiert er sich außerdem ganz viel für andere im Billardsport. So hat der "Papa der Ladys Tour" sich nun auch das Handicap Billard auf die Fahnen geschrieben und möchte mit seinem jüngsten Projekt, den Baltic Billard Open, das Handicap Billard in seine Heimat, den Norden, bringen.

Und das hat Torsten uns über sich in seinem Steckbrief verraten:

 Torsten "Das Einbein" MeinkenTorsten "Das Einbein" Meinken

Name: Torsten Meinken

Wohnhaft in: Dohren (Niedersachsen)

Alter: 47

Beruf: Verkaufsleiter Mineralölhandel

Hobbies: Billard, Musik, mein GRISU (CAN AM SPYDER), Modelleisenbahn

Verein: BW Lohne

Ich spiele Billard seit: 1983

So kam ich zum Billard: Ich hatte zu viele Freistunden in der Schule

Was mich an Billard fasziniert: Die Ruhe, die Taktik, diese Kombination aus körperlichen Geschick und Taktik. Und die bunte Vielzahl an Charakteren

Größte Erfolge: Platz 3 bei Landesmeisterschaften für körperbehinderte in Hessen uns BaWü

Lebensmotto: Sage nicht immer, was Du denkst, aber denke immer was Du sagst

Ziele: Vielen Menschen Lebensmut- und Freude schenken und dabei hoffentlich gesund bleiben

Queue: Predator P3 REVO GW / Samsara Bar Queue / Schoen STL 18 /

Breakqueue: MEZZ Powerbreak Kai III

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Teil 8 unserer Reihe Limit Breakers steht heute unter dem Motto "gemeinsam geht's leichter" - eine ganz simple Feststellung, die so wahr und passend ist für unsere Handicap Billard Initiative.

Zugleich ist das das Lebensmotto von Franz und Regine Frauenhoffer und auch das Motto Ihrer Franz und Regine Frauenhoffer Stiftung. Diese Stiftung hat sich u.a. die Förderung von Randsportarten auf die Fahnen geschrieben. Und weil Franz selbst leidenschaftlicher Billardspieler ist, steht unsere schöne Sportart bei seiner Stiftung alles andere als am Rand. So engagiert sich die Stiftung besonders für Jugendliche im Billardsport. Mit seiner kürzlich ausgetragenen "Poolbillard Challenge für Jugendhäuser und Schulen aus der Region" in Bad Saulgau hat Franz Maßstäbe gesetzt.
Darüber hinaus unterstützt Franz mit seiner Stiftung das Handicap Billard und aktuell in großartiger Weise die Baltic Billard Open, die im Oktober in Hamburg stattfinden. Für die Zukunft ist eine enge Zusammenarbeit der Stiftung mit der Handicap Billard Initiative geplant und wir sind total stolz darauf. Denn das passt einfach zusammen und GEMEINSAM können wir ganz viel erreichen.

 

 

Und das hat uns Franz über sich im Steckbrief verraten:

Name: Franz Frauenhoffer

Wohnhaft in: 88356 Ostrach

Alter: 56

Beruf: 1. Vorstand der Franz & Regine Frauenhoffer Stiftung und Rentner

Hobbies: meine Familie

, Poolbillard, IT und die Franz & Regine Frauenhoffer Stiftung

Verein: 1. PBC Bad Saulgau e.V.

Ich spiele Billard seit: Juli 1

976, also seit 40 Jahren

So kam ich zum Billard: Zum aller ersten mal hielt ich mit 16 Jahren im Sommerurlaub in Holland ein Queue in der Hand. Zwei ca. 70 jährige Herren luden mich am Urlaubsort bei Zandvoort zum Carambolage ein... nach ca. 3 Minuten war ich infiziert...

Was mich an Billard fasziniert: Billard ist für mich ein Sport für Problemlöser...Die wahren "Gegner" sind die Probleme auf dem Tisch und nicht der vermeintlichen Gegenspieler...In der Regel obsiegt derjenige, der seine Probleme am Besten löst.

Größte Erfolge: seit nunmehr 15 Jahren "erfolgreich" verheiratet, die Gründung unserer Franz & Regine Frauenhoffer Stiftung in 2007, die Goldmedaille bei der 1. European-Team-Championships 9-Ball für Spieler mit Handicap im Februar 1994 gemeinsam mit Tankred Volkmer.

Lebensmotto: gemeinsam geht's leichter...

Ziele: so lange wie nur irgend möglich gesund an der Seite meiner Familie zu leben und die Realisierung der Billard Sport Akademie Franz Frauenhoffer in Bad Saulgau als gemeinnützige Einrichtung der Franz & Regine Frauenhoffer Stiftung

Queue: Predator Sport 2 mit Vantage Shaft

Breakqueue: Balabushka Replik

Weitere Anmerkungen: Nahezu reibungslos funktionieren bei mir ein Arm, ein Bein, ein Auge ein Gehirn und ein Herz..

 

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In Teil 2 unserer Reihe "Limit Breakers" möchten wir Euch heute Sylvia aus Niedersachsen vorstellen. Sylvia ist begeisterte Billardspielerin und Stammgast bei der Lady's Rock'n' Pool Tour, von der sie schon so manchen Pokal mit nach Hause genommen hat. Schon seit ihrer Geburt fehlt Sylvia der rechte Fuß und sie lebt mit einer Unterschenkelprothese. Sie hat schon ihre Teilnahme an den Baltic Billard Open in Hamburg angekündigt und wir freuen uns sehr, Sylvia bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Hier Sylvias Steckbrief:


Name: Sylvia Lammers
Wohnhaft in:  Höltinghausen (Niedersachsen)
Alter: 49
Beruf: Reinigungskraft
Hobbies: Billard, Musik, Handarbeiten und meine Mädchen
Verein: PBC Molbergen
Mögen die Kugeln immer mit Dir seinMögen die Kugeln immer mit Dir seinIch spiele Billard seit: 3 Jahren wieder
So kam ich zum Billard: Durch Freunde und Bekannte
Was mich an Billard fasziniert: Das Spiel selbst und die Spieler
Größte Erfolge: Bezirksmeisterin
Lebensmotto: Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech, wild und wunderbar.
Ziele: So lange es geht, für meine Familie da zu sein.
Queue: Orchid
Breakqueue: No Name

 

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In Teil 3 aus unserer Reihe "Limit Breakers" soll es heute um einen der Pioniere des Handicap Billards gehen: Hansi Benzinger. Wer ihn zum ersten Mal Billardspielen sieht, der kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Seit einem Autounfall (1986) fehlt Hansi der linke Arm. Also spielt er "einfach" mit einem Arm und das auf sehr hohem Niveau. Bande und "Oma" ersetzen seine fehlende Bockhand und um einen Kopfstoß zu machen, legt er sich das Queue über die Schulter. Das sind atemberaubende Bilder und Hansi war damit sogar schon einmal im Fernsehen.
Neben dem Spielen engagiert er sich stark für den Behindertensport. Er organisiert regelmäßig Landesmeisterschaften für Handicapler in seiner Baden-Württembergischen Heimat, ist als Behinderten-Sachbearbeiter in seinem Landesverband tätig und arbeitet unermüdlich mit daran, seinen Sport deutschlandweit zu pushen.
Als Schwerbehindertenvertr

auensmann in seiner Firma Mann + Hummel setzt er sich auch beruflich für Behinderte ein. Als erfahrener Ansprechpartner für Behindertenangelegenheiten steht er Euch für Fragen gerne zur Verfügung: Hansi@handicapbillard.de

Hansis Steckbrief:

 

Name: Hans-Peter Benzinger
Wohnhaft in: Asperg / 18 km von Stuttgart
Alter: 53
Beruf: Kfm. Angestellter
Hobbies: Billard / Tischtennis / Tiere
Verein: BC Ludwigsburg
Ich spiele Billard seit: 1979
So kam ich zum Billard: In der Jugend in der Kneipe
Was mich an Billard fasziniert: Die Geräusche, div. Lösungsmöglichkeiten, sauberer Sport, Einzel/Mannschaftsfähig Größte Erfolge: 2. Platz Bundesmeisterschaft 8-Ball. Diverse Landesmeister Titel in Baden-Württemberg, Hessen, Saarland
Lebensmotto: Nichts ist unmöglich, wenn man es nur will. Aus den vorhandenen Gegebenheiten das beste machen
Ziele: Paraolympics mitspielen, und Deutschland würdig vertreten.
Queue: Olney, Schön, Stanley West
Breakqueue: Jakobi

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Limit Breakers - Teil 4

Heute möchten wir Euch einen Deutschen Meister vorstellen: Stefan Barth. Als 2007 eine Deutsche Meisterschaft für körperbehinderte SportlerInnen der DBU in Ludwigsburg ausgetragen wurde, konnte sich Stefan den Titel im 9-Ball sichern, nachdem er erst ein Jahr zuvor mit dem Billard begonnen hatte. Aufgrund einer Krebserkrankung ist Stefan gehbehindert und die Schmerzen machen das lange Konzentrieren manchmal schwierig. Trotzdem ist Stefan bei Turnieren immer vorne mit dabei und er ist auch als Organisator tätig. So ist er der Ansprechpartner für das Handicap Billard in Hessen und organisiert dort die Meisterschaften.

Stefan im Steckbrief:

Name: Stefan Barth
Wohnhaft in: Neu-Isenburg

Alter: 47
Beruf: EH-Kaufmann

Hobbies: Pool Billard

Verein: FPBC Waldorf

Ich spiele Billard seit: 2006

So kam ich zum Billard: Zufall 

Was mich an Billard fasziniert: Schach auf dem grünen Tuch

Größte Erfolge: Deutscher Meister 2007 Ludwigsburg

Lebensmotto: Leben und Leben lassen

Ziele: Das nächste Tunier zu gewinnen

Queue: Schon

Breakqueue: Fury

 

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Limit Breakers - Teil 5

Den Sportler, den wir Euch heute vorstellen möchten, kennt wahrscheinlich in Deutschland jeder Billardspieler. Das liegt wohl auch daran, dass Jo Schuler nicht gerade unauffällig daherkommt, aber vor allem liegt es daran, dass er einer der erfolgreichsten deutschen Rollstuhlbillardspieler ist. Der mehrfache Deutsche Meister hat schon an mehreren Europa-und Weltmeisterschaften teilgenommen und ist ein echtes Vorbild. Seit einem Motorradunfall im Jahr 19...99 ist Jo querschnittgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Beim Rollstuhlbillard kann man den Stoßarm wegen der Sitzposition meist nur seitlich führen, was den geraden Stoß ungemein erschwert und viel Übung erfordert. Hinzu kommt ein schlechterer Überblick über Winkel und Bälle. Die eingeschränkte Reichweite gleicht er durch eine Teleksop-Oma aus. Auf diese Weise kompensiert er sein Handicap und spielt Billard auf sehr hohem Niveau.

  

 

Jos Steckbrief:

Name: Jo Schuler
Wohnhaft in: Ulm
Alter: 52
Beruf: Rentner
Hobbies: Billard, Ski, Wasserski, Radfahren, Schwimmen, Sauna, Tauchen, Reisen, Trikefahren und vieles mehr.
Verein: BC Blaustein
Ich spiele Billard seit: 1982
Was mich an Billard fasziniert: Die Möglichkeit die Weiße zu kontrollieren
Größte Erfolge: Deutscher Meister: 9-Ball 2008, 8-Ball 2011, 8-Ball 2013, 10-Ball 2014, 8-Ball 2015, 10-Ball 2015 - Sieger Behindertenturnier Kissing 2015, Sieger Lasislav Memorial Cup Bratislava 2015
Lebensmotto: Ich gehe nur zurück um Anlauf zu nehmen
Ziele: mehr Erfolg auf Internationalen Rollstuhlmeisterschaften
Queue: Schon
Breakqueue: Sledgehammer

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Limit Breakers Teil 6

Heute möchten wir Euch Mike vorstellen. Als Kind eines Vaters mit Billardkneipe kam Mike schon sehr früh zu unserem Sport. Eigentlich der Anfang einer typischen Billardkarriere.... aber Mike ist nicht "typisch". Er ist contergangeschädigt und es ist ihm daher nicht möglich, die normale Stoßtechnik auszuführen. Das hielt Mike aber nicht ab und so entwickelte er eine Technik, die einzigartig und absolut beeindruckend ist: Er legt seinen Fuß für die Queuefü...hrung auf den Tisch und zeigt auf diese Weise richtig gutes Billard. Und er zeigt es viel und gerne, spielt viele auch internationale Turniere. Sein Ziel ist es, einmal eine komplette Saison einer Eurotour mitzuspielen. Damit möchte er für mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit für das Handicap-Billard auf nationaler und internationaler Ebene kämpfen. Für die Umsetzung seines Ziels braucht Mike Sponsoren und wir drücken fest die Daumen, dass ihm dieser Traum irgendwann ermöglicht wird.

Mike im Steckbrief:

Name: Mike Reißberg
Wohnhaft in: Sankt Leon-Rot
Alter: 55
Beruf: EU Rentner
Hobbies: Meine Frau, Billard und mein Hund
Verein: PBC Waghäusel
Ich spiele Billard seit: ca 35 Jahren
Größte Erfolge: 2. Platz 8 Ball Saarlandmeisterschaft 2006, 2. Platz 9Ball Hessenmeisterschaft 2013/14
Lebensmotto: Es geht immer was
Ziele: Einmal in Amerika ein großes Turnier spielen
Queue: Meucci/ Fury
Breakqueue: Classic

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Limit Breakers Teil 7
Heute möchten wir Euch Nadine vorstellen.
Nadine spielt seit ihrer Jugend Billard und ist ein ganz großes Talent. Sie war Deutsche Jugendmeisterin, hat sogar schon an einer Jugend WM teilgenommen und bei den Deutschen Meisterschaften der Damen eine Bronzemedaille geholt.
Vor ein paar Jahren dann infizierte sie sich schwer mit dem EHEC-Virus. Sie überstand nach hartem Kampf die Krankheit, doch der Virus hat eine starke Sehschwäche bei ihr ausgelöst. In so...lchen Situationen relativiert sich sicher vieles im Leben und Dinge wie eine Billardkarriere und Sieg oder Niederlage verlieren an Bedeutung. Doch Nadine kam zurück zum Billard. Sie beschreibt, dass Ihr das Spielen zunächst nicht mehr so viel Spaß gemacht hat, weil es aufgrund Ihres Handicaps nicht mehr so gut funktionierte wie zuvor. Doch sie blieb bei ihrem geliebten Sport und es klappte nach und nach immer besser. Wenn man Nadine spielen sieht, strahlt sie ganz viel Spaß am Spiel und Lebensfreude aus. Zuletzt ist es sogar mit dem Sehen wieder besser geworden. Eine tolle Nachricht und wir wünschen ihr von Herzen, dass diese Besserung noch weitergeht. Im Herbst wird sie auch ihr erstes Handicap-Billard-Turnier, die Baltic Billard Open, spielen, und wir freuen uns total, so eine tolle Spielerin mit dabei zu haben!

 

Name: Nadine Giannotti
Wohnhaft in: Osnabrück
Alter: 28
Beruf: Kauffrau im Groß- und Außenhandel
Hobbies: Billard
Verein: BC Dissen
Ich spiele Billard seit: 1999
So kam ich zum Billard: Durch meinen Onkel und Cousin
Was mich an Billard fasziniert: Vieles ;)
Größte Erfolge: Deutsche Jugendmeisterin, Platz 5 Jugend EM und Jugend WM, Platz 3 DM Damen
Lebensmotto: Jeder Tag, an dem man nicht lächelt, ist ein verlorener Tag!
Ziele: Ein schönes Leben zu haben
Queue: Eurowest
Breakqueue: Eurowest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unser Limit Breaker Nummer 9 ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Ziele des Handicap Billards fruchten, nämlich Menschen mit Handicap Lebensfreude zu geben. Michael Merz war vor seinem Schlaganfall ein sehr erfolgreicher Billardspieler, hatte sogar schon einmal in der zweiten Bundeliga gespielt. Danach klappte es wegen der Krankheit nicht mehr so gut wie zuvor, er hatte Probleme mit der Koordination. Das war frustrierend, wenn er daran dachte, was er vorher mit dem Queue k...onnte. Also legte er dieses zunächst bei Seite und hatte keine Lust mehr auf den Sport. Dann fand eines Tages in seinem Verein die offene Hessenmeisterschaft für Handicapler statt und er ließ sich überreden, daran einmal teilzunehmen. Seitdem hat er die Freude am Billard wiedergefunden, holte sich gleich einen Pokal und ist regelmäßig bei Handicap Turnieren am Start. Außerdem spielt er ab der nächsten Saison in der ersten Mannschaft Deutschlands, die nur aus Handicaplern besteht. Wir freuen uns, so einen tollen Sportsmann dabei zu haben.
 

Michael in Action auf FB

 

Und hier Michael im Steckbrief:

Name: Michael Merz

Wohnhaft in: Schotten im schönen Vogelsberg

Alter: 47

Beruf: Elektroinstallateur & Geprüfter Heilpraktiker

Hobbies: Billard, Schießen, Astronomie

Verein: PBC Poll-Sharks Ortenberg e.V

Ich spiele Billard seit: 23 Jahren

So kam ich zum Billard: Durch einen Freund angefangen in der Kneipe

Was mich an Billard fasziniert: Hand Augenkoordination (Präzision)

Größte Erfolge: 16 Platz Löwen Cup 95 (800 Teilnehmer) Hessenmeister 98

Lebensmotto: Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

Ziele: das Beste aus Allem machen und jeden Tag genießen

Queue: Arthur Custom Que

Breakqueue: Fury

Weitere Anmerkungen: nach meinem Schlaganfall habe ich 1 Jahr kein Billard mehr gespielt und finde meine Leidenschaft zum Billard durch Stefan Barth wieder. Danke Stefan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach einer kleinen Sommerpause ;-) gibt es heute endlich wieder eine Folge aus unserer Reihe Limit Breakers. Teil 10: Svenja Sick!

Erst vor kurzer Zeit hat Svenja ihre Leidenschaft für Billard wiederentdeckt und ist seitdem nicht mehr vom Tisch wegzukriegen. Svenja leidet an einer rheumatischen Krankheit, aufgrund derer Sie sich auch eine Sprunggelenksprothese operieren lassen musste. Dies macht das Leben nicht gerade leicht, aber Svenja lässt sich nicht abhalten, genießt das... Leben und zeigt, dass es beim Billard vor allem auf die richtige Einstellung ankommt. Die hat sie und strahlt sehr viel Freude beim Spielen aus. So kommen auch schon die ersten Erfolge. Bei den Baltic Billard Open hat sie im 9-Ball die Endrunde erreicht und beeindruckte live am TV-Tisch durch ihre Lochstärke. Da wird in den nächsten Jahren sicherlich noch einiges zu erwarten sein, wir
wünschen Ihr viel Spaß dabei! :-)

Name: Svenja Sick
Wohnhaft in: Delmenhorst
Alter: 44
Beruf: Verwaltungsangestellte Bremen
Hobbies: Billard, Reiten, Kochen, mit Freunden ins Kino gehen
Verein: BC Dissen
Ich spiele Billard seit: Aktuell wieder seit Januar 2016
So kam ich zum Billard: Wie wahrscheinlich die meisten im jugendlichen Alter beim Kneipenbillard mit den entsprechenden Regeln, dann habe ich aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen jahrelang nicht gespielt. Erst durch die Stadtmeisterschaft in Delmenhorst im Januar 2016 und durch die Ladys Rock'n Pool Tour habe ich meine Leidenschaft für Billard wiederentdeckt...
Was mich an Billard fasziniert: Mit einem Wort: Physik
Größte Erfolge: Bisher leider noch keine nennenswerten Erfolge, aber vielleicht bald?
Lebensmotto: Deine erste Pflicht ist es dich selbst glücklich zu
machen. Bist du glücklich, so machst Du auch andere glücklich. Von Ludwig Feuerbach
Queue: Fury
Breakqueue: Eagle

Svenja in ActionSvenja in Action